Do, 06. September 2018

Earlybird, ABN AMRO Digital Impact Fund und solarisBank investieren in CrossLend

  • Das B2B-FinTech CrossLend erhält 14 Millionen Euro in der jüngsten Finanzierungsrunde, angeführt von Earlybird Venture Capital und dem Digital Impact Fund (DIF) von ABN AMRO
  • Die Berliner solarisBank investierte bereits zuvor in CrossLend
  • Bestehende Investoren wie die frühen Förderer Lakestar und Luxembourg Future Fund investieren erneut
  • solarisBank und ABN AMRO schließen zusätzlich zum Investment strategische Partnerschaften mit CrossLend
  • Das neue Funding und die strategischen Partnerschaften sollen das Wachstum von CrossLend weiter vorantreiben und die Mission des FinTechs beschleunigen, den weltweiten Kreditmarkt effizienter, transparenter und rentabler zu machen

CrossLend, ein digitaler Kreditmarktplatz aus Berlin und Luxembourg, hat heute den erfolgreichen Abschluss einer 14-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde unter Beteiligung der neuen Investoren Earlybird Venture Capital, ABN AMRO Digital Impact Fund (DIF) und der solarisBank verkündet. Darüber hinaus haben sich auch bestehende Investoren wie Lakestar und der Luxembourg Future Fund erneut an dem Funding beteiligt.

Das Investment von ABN AMRO geschieht im Rahmen einer strategischen Partnerschaft, die mit CrossLend aufgebaut werden soll. Auch mit der in Berlin ansässigen solarisBank, an der ebenfalls Lakestar beteiligt ist, arbeitet CrossLend mittlerweile eng zusammen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen eine vollständig digitale und automatisierte Kreditverbriefung anbieten. Mithilfe der neuen Finanzierung sowie der strategischen Partnernschaften ist das nur vier Jahre alte FinTech auf einem guten Weg, eine „European Debt Exchange“ aufzubauen, über die Kredite aller Art zwischen Finanzinstituten gehandelt werden können.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit Earlybird, ABN AMRO und der solarisBank genau die Investoren gewinnen konnten, die wir für das Wachstum unseres Geschäfts benötigen und mit denen wir zusammen den weltweiten Kreditmarkt effizienter, transparenter und rentabler machen können“, erklärt Oliver Schimek, Gründer und Geschäftsführer von CrossLend. „Mit unseren Produkten können wir Banken helfen, die Rentabilität im Kerngeschäft zu verbessern. Gleichzeitig erreichen wir für Kreditnehmer einen besseren Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten“, so Schimek weiter.

CrossLend arbeitet mit der Entwicklung eines Marktplatzes im Einklang mit den Plänen der EU Kommission zur Schaffung einer Europäischen Kapitalmarktunion, die über die Ländergrenzen hinweg den Kapitalfluss zur Unternehmensfinanzierung nachhaltig verbessern soll. Trotz vielschichtiger Initiativen der EU Kommission gibt es im Markt nach wie vor signifikante Hürden, die den Kapitalfluss behindern – das Geschäftsmodell von CrossLend zielt darauf ab, diese Hürden zu beseitigen.

„In der Vergangenheit waren die meisten von FinTechs entwickelten Innovationen auf die Interaktion zwischen Kunde und Finanzprodukt ausgerichtet. Wir glauben jedoch, dass die europäischen Banken in Zeiten hohen regulatorischen Drucks eine smartere und vernetzte Refinanzierungs-Infrastruktur benötigen. So können die Institute ihren Kunden bessere Dienstleistungen anbieten und gleichzeitig einen größeren Teil ihrer Ressourcen nutzen. Unsere Vision ist es, den Menschen mehr Kontrolle über die Verwendung ihrer eigenen Bonität in die Hand zu geben“, so Oliver Schimek.

Christian Nagel, Partner bei Earlybird, kommentiert: „Die Vision von CrossLend, sich vom Modell einer digitalen Investmentbank in eine vollwertige Debt Exchange zu entwickeln, finden wir äußerst spannend. Wir sind überzeugt, dass der Plan des Teams, Kredite langfristig über eine Blockchain-Infrastruktur zu handeln, zu mehr Transparenz in den Kreditbüchern der Institute, sowie zu einem effizienteren Kapitalmarkt führen wird. Kreditnehmer, sowohl Konsumenten als auch mittelständische Unternehmen, werden weltweit davon profitieren, wenn Märkte auf diese Weise liquider werden. Damit könnten Milliarden von zusätzlichem Kapital für Finanzierungen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den Markt fließen und somit eines der größten globalen Probleme der Finanzmärkte lösen.“

Hugo Bongers, Director vom ABN AMRO Digital Impact Fund kommentiert: „Es gibt hier einen klaren öknomischen Nutzen, wenn über CrossLends Plattform mehr Geld für Firmenfinanzierung verfügbar wird. Die Funktion der Plattform ist erwiesen und es gibt bereits signifikante kommerzielle Erfolge. CrossLends digitale Plattform ist sehr effizient, wenn es darum geht, Kapital über die europäischen Grenzen hinweg verfügbar zu machen. Wir glauben daran, dass dieses Konzept einen möglichen neuen Industriestandard setzen wird. Zusätzlich stärkt und verbreitert dieses Investment unsere lokalen Verbindungen in Deutschland, welches eines der führenden FinTech-Länder in Europa ist.“

Über CrossLend

CrossLend ist ein digitaler Marktplatz für Kredite, der 2014 mit Sitz in Berlin und Luxembourg gegründet wurde. Das B2B-FinTech-Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, den weltweiten Kreditmarkt effizienter, transparenter und profitabler zu machen. Die innovative Verbriefungsstruktur von CrossLend ermöglicht es Investoren, diversifizierte Kreditportfolios (via Notes) über die europäischen Grenzen hinweg aufzubauen und legt dabei den Fokus auf Risikotransparenz. Auf der anderen Seite profitieren Kreditgeber von flexiblen Möglichkeiten ihr Kreditgeschäft zu skalieren. Dadurch werden klein- und mittelständischen Unternehmen in ganz Europa dringend benötigte neue Finanzierungswege eröffnet. Eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Unterstützt durch sehr bekannte Investoren aus Europa und den USA, einschließlich Lakestar, CME Ventures, Earlybird, dem Digital Impact Fund von ABN AMRO, solarisBank und dem Luxembourg Future Fund, plant CrossLend die Einführung einer „European Debt Exchange“. In Deutschland aggiert CrossLend im Rahmen des § 2 Abs. 10 des deutschen Kreditwesengesetzes als gebundener Vermittler der FinTech Group Bank AG.

www.crosslend.com

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Ralf-Dieter Brunowsky

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